Die Semiotische Analyse archetypischer Zeichen -und was sie für mich bedeuten.

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Zwei gleich lange, schmale Rechtecke kreuzen sich diagonal. Das Zeichen verfügt über acht Symmetrie-Achsen. Oben und unten, links und rechts sind spiegelgleich.

Das Zeichen wird im Alltag als Markierung benutzt („Kreuzchen machen“), im Webdesign als Zeichen für das „Schließen“ eines digitalen Fensters. Im Straßenverkehr bedeutet das Kreuz in Verbindung mit einem liegenden, rot konturierten Dreieck „Kreuzung mit Vorfahrt rechts“ und erzeugt höchste Aufmerksamkeit. Weiß mit roten Enden weist es als „Andreaskreuz“ auf einen unbeschrankten Bahnübergang hin.

Bekannte Namen sind das ebengenannte Andreaskreuz oder, in anderem Zusammenhang, die Rune Gebo.

Inwiefern stellt das Zeichen eine Abstraktion dar? Zwei Wege, die sich kreuzen – zwei miteinander verbundene Balken – vier Pfeile, die sich in der Mitte treffen – eine Achterbahn von oben betrachtet?

Intuitiv empfinde ich es als Zeichen für Konzentration in Dynamik (Balance), Energieausgleich, Gerechtigkeit und Freiheit. Es hilft mir, konkrete Entschlüsse zu fassen und diese umzusetzen, gleichzeitig aber auch manches loszulassen, weil ich mein Ziel am Horizont sehe.